Keramikfüllungen - Keramikinlays

Metallfreie ästhetische Füllungen

Keramikfüllungen – auch Keramikinlays genannt – erfüllen höchste ästhetische und funktionelle Anforderungen. Wir verfügen auf diesem Gebiet über langjährige Erfahrung und können Ihnen Problemlösungen für nahezu alle Defektgrößen anbieten. 

Neben der optimalen Ästhetik für ein natürliches Lächeln und attraktives Äußeres, haben Keramikinlays zahlreiche andere Vorteile: 

Metallfrei kommt es zu keinen Reaktionen verschiedener Metallbestandteile im Mund wie es bei Gold und Amalgam möglich ist. 

Ein Füllungswechsel kann schrittweise erfolgen. 

Die Keramikfüllung wird im Mund mit dem Zahn verklebt und stützt verbleibende dünne Zahnanteile. Dadurch ist es meist nicht notwendig, Zahnhöcker zu kürzen bzw. ausgedehnte Kronenbeschliffe vorzunehmen. Die Präparationen können somit minimalinvasiv, d.h. maximal Zahnsubstanz schonend ausgeführt werden. 

Durch verschiedene Helligkeits- und Farbstufen der Keramikblöcke lassen sich Füllungen an die eigene Zahnfarbe perfekt anpassen. 

Untersuchungen bescheinigen den von uns verwendeten CAD/CAM Keramikinlays eine gleich hohe Langlebigkeit wie sie auch Goldinlays aufweisen, d.h., dass  mehr als 90 % der Keramikinlays auch nach 10 Jahren noch voll funktionsfähig sind.

Die von uns verwendeten CAD/CAM Keramikinlays werden aus einem industriell vorgefertigten Keramikblock geschliffen, wodurch eine gleich bleibende Qualität der Keramikblöcke sichergestellt wird. Im Gegensatz dazu weisen im Dentallabor gepresste oder geschichtete Keramikinlays oder -onlays eine höhere Bruchgefahr durch Verarbeitungsfehler wie Lufteinschlüsse, Verunreinigungen o.ä. auf.

 

Wir bieten Ihnen in unserer Ordination ein CAD/CAM-System. Was bedeutet das?

 

  • CAD steht für computer aided design = computerunterstütztes Entwerfen bzw. Konstruieren
  • CAM steht für computer aided manufactoring = computerunterstützte Herstellung

 

Es gibt  zwei Möglichkeiten, den präparierten Zahn über ein Kamerasystem aufzunehmen:

 

Direkt im Mund durch die Chairside Methode (am Behandlungsstuhl): 

Dies hat den Vorteil, dass kein Abformmaterial verwendet werden muss und der bei vielen Patienten auftretende Würgereiz entfällt. In der selben Sitzung wird das Keramikinlay eingesetzt, wodurch die Anfertigung und das Tragen eines Provisoriums entfällt.

Im Labor: Nach einer Abformung der präparierten Zähne im Mund erfolgt die Herstellung eines Gipsmodells und anschließend die Aufnahme über eine Laborkamera. Diese Vorgehensweise ist in besonders schwierigen Fällen, bei hohen ästhetischen Ansprüchen, ausgedehnten Präparationen oder erschwerter intraoraler Aufnahme notwendig.

Beide Verfahren ermöglichen ein 3D Bild am Computer. Nun kann das Inlay, das Onlay oder die Krone am Bildschirm konstruiert werden (CAD). Ist die Konstruktion fertig, wird in einem computergesteuerten Schleifgerät (CAM) aus einem Keramikblock das Werkstück herausgefräst.

 

Die Vorteile der Keramikinlays nach der Chairside CAD/CAM-Methode auf einen Blick:

 

  • Metallfreie Restauration
  • Keine elektrochemischen Reaktionen bzw. Spannungen im Mund, ein Füllungswechsel kann schrittweise erfolgen
  • Zahnsubstanz schonend, defektorientiert
  • Perfekte Ästhetik
  • Ausgezeichnete Langzeitprognose mit hoher Zuverlässigkeit durch die industrielle Fertigung der Keramikblöcke 
  • Zungengefühl wie beim natürlichen Zahn
  • Geringe Plaquebildung
  • Sehr gute biologische Verträglichkeit

 

Zusätzliche Vorteile durch die Chairside-Methode:

 

  • Hoher Komfort durch Versorgung in einer Sitzung
  • Keine Abformung, daher auch kein Würgereiz
  • Kein Provisorium notwendig
  • Kostenvorteile, weil weniger Material verbraucht wird und Zahntechnikerkosten entfallen
  • Meist nur eine Lokalanästhesie notwendig
  • Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis 

 

Gönnen Sie sich diese exklusive Versorgung! Wir arbeiten schnell, zuverlässig und sicher. Es ist die richtige Versorgung zur richtigen Zeit bei geringer finanzieller Belastung.

 

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Vor der Versorgung: Seitenzahnbereich im Oberkiefer mit undichten Amalgamfüllungen und verfärbten Kunststofffüllungen.

 

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Nach der Entfernung der alten Füllungen wird die darunter liegende Karies sichtbar.

 

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Die Karies wird sorgfältig entfernt, das Zahnfleisch mit dem Laser etwas abgetragen und für die optische Abformung mit der intraoralen Kamera vorbereitet.

 

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Die präparierten Zähne erscheinen nach der Aufnahme als 3D-Modell am Computerbildschirm. Die Füllung kann konstruiert werden und, wie hier sichtbar, können auch dünne Zahnanteile belassen und versorgt werden.

 

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Die Konstruktion des Keramikwerkstücks erfolgt.

 

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Die Konstruktion ist abgeschlossen.

 

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Die Keramikwerkstücke werden aus einem Keramikblock von der CAD/CAM Maschine herausgeschliffen.

  

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Nach der Einprobe werden die Keramikwerkstücke mit einem Glanzbrand versehen und mit dem Zahn verklebt. Die fertigen Inlays passen ästhetisch perfekt, sind nicht mehr sichtbar und stützen die restliche Zahnsubstanz.

Dank Computer- und Digitaltechnik kann ein Keramikinlay auch in der Zahnarztpraxis angefertigt werden - mit höchster Präzision und zeitsparend. Für unsere Patienten eröffnen sich dadurch neue, optimale Behandlungsmöglichkeiten.